Auktion 426


Antike - Mittelalter - Neuzeit - LOts


Unsere Frühjahrsauktion 426 findet nun am 16. und 17. Juni 2020 statt.

Zum Schutz Ihrer und auch unserer Gesundheit sowie aufgrund der weiterhin geltenden Beschränkung zur Eindämmung des Corona-Virus haben wir uns entschieden, die Auktion diesmal nicht als Saalauktion abzuhalten.

Stattdessen wird die Versteigerung als reine Livebidding-Auktion stattfinden. Nach Anmeldung können Sie per Internet mitbieten und auf diese Weise von außerhalb live an der Auktion teilnehmen. Auch telefonisches Bieten wird während der Auktion möglich sein. Natürlich können Sie uns auch jetzt schon Ihre Vorabgebote per Brief, Fax, Email oder Telefon zukommen lassen. Bitte bedenken Sie dabei, uns Ihren Auftrag bis zum Vorabend der Auktion zukommen zu lassen, damit wir eine sorgfältige Bearbeitung gewährleisten können. Ihre bereits abgegebenen Gebote behalten ihre Gültigkeit, sofern wir nichts anderes von Ihnen hören.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir während der Auktion keine Besichtigung des Auktionsgutes anbieten können. In eingeschränktem Rahmen und unter Einhaltung der Hygienevorschriften ist eine Besichtigung jedoch bis einschließlich 15. Juni 2020 möglich. Bitte vereinbaren Sie hierfür unbedingt vorab einen Termin per Telefon oder Email.

Wenn Sie Ihre ersteigerten Münzen nach der Auktion abholen möchten, vermerken Sie dies bitte auf dem Auftrag. Die Abholung ist nur nach telefonischer Terminabsprache möglich.

Sollten Sie weitere Fragen zur Organisation und zum Ablauf der Auktion haben, stehen wir Ihnen gerne unter 069-9596620 oder info@peus-muenzen.de zur Verfügung.

Die für den 20. Juni 2020 geplante e-Auktion findet nicht statt.

Im 150. Jahr seines Bestehens eröffnet das Auktionshaus Dr. Busso Peus Nachf. (Frankfurt am Main) seine 426. Auktion mit einer ausgewogenen Auswahl antiker Münzen, vorwiegend aus der griechischen und römischen Welt. Das Angebot an griechischen Geprägen, von denen die meisten über eine gut dokumentierte Provenienz verfügen, enthält einige besonders qualitätvolle Exemplare wie zwei hübsche rhodische Drachmen, einen hochklassischen Stater von Thasos und einen hübschen Dinar des Chadragupta. Im Bereich der römischen Kaiserzeit sind besonders die Raritäten wie die Sesterzen der Plotina und der Manlia Scantilla sowie die Silbermünzen des Laelianus und Constantins III. erwähnenswert. Im Anschluss an die gut 400 Einzelstücke kommen weitere 2593 antike Münzen zur Versteigerung, die in 61 Lots aufgeteilt sind, die jeweils zwischen 2 und 294 Stücke enthalten.
Die Versteigerung der Weltmünzen beginnt wie immer mit einem Angebot des Auslands, aus dem eine Gruppe russischer Rubel in außergewöhnlich schöner Erhaltung herausragt. Im Angebot der habsburgischen und altdeutschen Münzen sind Serien Badens und seltener rheinischer Goldgulden zu nennen. Auch sonst sind immer wieder herausragende Einzelstücke bemerkenswert, wie etwa eine dicke Reichstalerklippe 1639 der Herzogtümer Jülich und Berg, ein äußerst seltener Dukat des Erzbistums Mainz 1795 zur Bezahlung der Verteidigungskosten oder die sehr seltene Goldmedaille des Herzogtums Baden auf den Frieden von Rastatt 1714. Der Schwerpunkt liegt diesmal im Bereich der deutschen Reichsmünzen nach 1871. Diese sind zahlreich in herausragender Erhaltung vorhanden und teilweise in Slabs der NGC und PCGS mit hohem Grading konserviert und dadurch für Investoren von gehobenem Interesse. Den Abschluss bilden die günstig geschätzten Lots und numismatische Literatur, teilweise in Konvoluten. Die Möglichkeit des Live-Bietens über das Internet wird erneut gegeben sein.


Einlieferungen für unsere Auktionen nehmen wir jederzeit gerne entgegen